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Besuchen Caorle in Italien

Caorle ist der Spitz jenes unregelmäßigen Viereck, das morgenländisches Venetien genannt wird, das zwischen naturellen Grenzen sich befindet: das Meer im Süden, im Osten der untere Lauf des Flusses Tagliamento und des Flusses Piave im Westen. Das morgenländische Venetien ist reich an kleinen malerischen Städtchen, jede mit ihrer interessanten Geschichte. Portogruaro ist eine historische Stadt, die sich fast in der Mitte des morgenländischen Venetiens befindet: sie besteht in zwei parallelen Strassen mit Arkaden die von gotischen - byzantinischen Gebäuden gekennzeichnet sind und die sich fast in der Mitte der Domzone durch eine kleine Brücke die den Fluss Lemene überquert, verbinden, dessen Wasser noch die Räder von zwei alten Mühlen aus dem XIV Jht, unter dem Schatten von ruhigen Weiden bewegt.

Die zwei Mühlen sind heute Sitz von zeitweiligen zeitgenössichen Kunstausstellungen. Nicht so weit liegt das Concordiese Nationalmuseum von Portogruaro, das archäologische Befunde aus der morgenländischen Zone des Venetiens und besonders in der Nähe von Concordia Sagittaria. Das Zentrum von Concordia wurde 42 b.C. mit dem Name Julia Concordia gegründet ( in Ehren der großen Figur von Julius Caesar) auf dem Schnittpunkt von zwei wichtigen Verbindungsstrassen: die Via Annia und die Via Postumia.

Caorle Italien

Umgebung von Caorle

Zur mittelalterlichen Zeit wurde sie zum blühenden Zentrum, wie wichtige Stadtstrukturen, das Theater, die Thermen, der Platz und eine feierliche Kathedrale, Bischofsitz, zeugen, derer Bodenmosaiken, die die Subjekte der paläochristianen Kunst zeigen, wie Kreuzen, Blumen und Geometriesubjekte, heute in der archäologischen Zone unter dem heutigen Dom bewundert werden. Nah dem heutigen Dom liegt die Taufkapelle, klein Gebäude in byzantinischem Styl mit drei Kirchenchoren aus dem XI Jht, in dem Innere mit Fresken der selben Zeit, auf denen das Bild von Christ Pantocratore in Mandel und Cheruben in der Hauptkuppel herrscht.

Auf dem Kirchenplatz liegt das Archäologische Stadtmuseum, das Gegenstände der römischen, paläochristianen und hochmittelalterlichen Zeit sammelt, die aus Ausgrabungen in den religiösen Gebäuden stammen. Wenn man Portogruaro in Richtung Treviso verlässt, findet man das Dorf von Summaga, wo man das benedektinische Abteikirchlein aus dem XIII Jht besichtigen muss. Das Innen des Kirchleins ist mit einem Freskozyklus aus verschiedenen Zeiten ausgeschmückt, das sehr wertvoll ist.

Besichtigungswert ist die benedektinische Abtei von Sesto al Reghena, im VIII Jht von den Longobarden gegründet, bemerkenswert sind die mittelalterlichen Fresken auf der Decke und der in der Gruft bewahrte Sarkophag, ein prachtvolles Beispiel der Longobardenkunst. Von Portogruaro nordwärts überquert man die Ortschaften von Fratta und Alvisopoli. In Fratta lag ein Schloss, das durch den Roman von Ippolito Neivo, „Le confessioni di un Italiano", berühmt wurde. Es wurde 1000 von den Bischofen von Concordia aufgebaut, 1798 dann abgebaut.

Das Dorf von Alvisopoli wurde in den ersten Jahren des XIX Jahrhunderts aufgebaut, nach einem Kultivierungsprojekt des Venetianers Alvise Mocenigo. Nordwärts erreicht man San Michele al Tagliamento, großes landwirtschaftliches Zentrum bei dem Flussdamm, in der zweiten Nachkriegszeit fast ganz wiederaufgebaut. Eine Rundfahrt durch die Städte des morgenländischen Venetiens kann auch der "D.O.C. Weine Strasse" folgen, auf der eine Anzeige mit dem Löwe von San Marco auf dem blauen Hintergrund die Kellern der Herstellung zeigt, wo man die vortrefflichen Weine der typischen Herstellung kosten kann.