Kunst und Kultur von Caorle
Symbol der Stadt ist der vorrömische Dom und sein feierlicher Zylinderglockenturm. Der Dom wurde 1038 errichtet und zeugt in seinem Grundplan und in der Reliefverzierung die Verbreitung des Musters der Markusbasilika in Venedig, das sich in anderen Kirchen des Hochadriatischen befindet, wie in der Basilika von Equilo(Jesolo) und die Kirche von heiligen Maria und Donato von Murano.
Das breite und eindrucksvolle Innere des Doms ist von Säulen und Pilaster skandiert, die das Hauptschiff von den Seitenschiffen trennt. Wertvolle Werke sind dort aufbewahrt, unter denen die Pala d'Oro, Antependium mit sechs Tafeln aus dem XII-XIII Jht., sechs byzantinische, die Aposteln darstellende Tafeln, die man der Schule von Veneziano zuschreibt, und dann das Letzte Abendmahl, das der Maler Gregorio Lazzarini 1672 malte.

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Der Zylinderglockenturm, durch Bogenfenster entlastet, findet nur zwei vorige Muster, in Ravenna(IX Jht) und in Tessera- Venedig(IX-X Jht). Der Turm sollte zweierlei Aufgabe haben, religiös und zivil: er konnte nämlich als Beobachtungsstelle für einen breiten Strich von Land und Meer dienen.
Durch die Gärten des Pfarrhauses der Kathedrale erreicht man das liturgische Museum, das vor allem Stücke der Kirchengüter, vor allem Silberzeug und manche Kupferstücke. Die Güter stammen aus dem Niedermittelalter bis zum 1800 und zeugen die Entwicklung der Goldschmiedekunst im Kirchenbereich.
Wertvoll sind zwei byzantinische encolpion-Reliquiaren aus dem 1200, einer in goldenem Silber und mit harten Steinen eingefasst, und ein dritter gotischer Reliquiar.
Auch der Ring der Bischofe von Caorle und die Reste von heiligem Stefan sind dort bewahrt. In dem Platz wo die geweihte Stätte von Madonna dell'Angelo liegt, entstand vielleicht die erste Kultortschaft der alten Caorle, 402 n.C. von den Bürgern bei der Flucht vor den Hunnen von Attila errichtet.
Die heutige Kirche, 1751 auf den vorigen Reste errichtet, ist mit der Legende der Erscheinung der Statue der Madonna con Bambino im Meer gebunden, wie das Fresko auf der Gewölbe erzählt. Andere Gebäude in Zentrum erinnern an den Venetisch-Lagune Stil, wie die Hauptstrasse, deren Name Rio Terà, erinnert wie früher in Venedig dort ein Kanal(Rio) floss, dann versandet(terà).
Die einzige Spur des Wassers ist der Uhr-Kanal, der sich mit Porto S.Margherita verbindet. Das Meer bewahrt mehrere Gegenstände von verschiedenen Zeitaltern: 1992-1993 wurde ein Strandgut des I Jht n.C. gefunden, fast unverändert: laut den Forschern, fuhr der Schiff von Süden nach Norden, in Richtung Aquileia.
Die Haupttätigkeit von Caorle war und wird immer das Seeleben sein, man soll einfach den alten Hafen erreichen, wo die Fischkutter flott sind, mit denen die Fischer täglich den typischen Gericht der Küche von Caorle fischen. Unter den Fischkutter kann man noch manche Segelboote(bragossi) mit der Lateinsegel finden, nützlich für die Seeschiffahrt, die einmal bunt und mit den Wappen der adligen Familien und der Fischergesellschaften.
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